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Hans Jörg Venetz kam am 31. Januar 1965 zur Welt.

Die Familie ist Burger von Saas-Grund. Die Venetz stammen nach Überlieferung aus Venedig.

Anfangs des 16.Jh kamen die Vorfahren über den Monte Moropass ins Saastal und wurden dort von den Ortsansässigen die Venezier genannt. In Folge verschliff sich diese Bezeichnung zum heutigen Familiennamen Venetz.

 

1960 – wenige Jahre nach der Erschliessung der Talschaft durch eine ganzjährig befahrbare Strasse, eröffneten seine Eltern ein Getränkedepot, in dem der junge Hans-Jörg schon eifrig mitarbeitete. Später absolvierte er eine Lehre als Berufschaffeur und fuhr für verschiedene Unternehmen, u. a. auch für den Staat als Schneeräumungsdienst, was er heute auch noch tut. Inzwischen betreibt er aber zusammen mit seiner Frau Birgit den Getränkehandel und beliefert Gastronomie-Betriebe wie auch Gruppenhäuser und Privatkunden.

 

Als Depositär von Cardinal-Bier freundete er sich- obwohl er nie Alkohol trinkt noch getrunken hat- mit dem Gerstensaft an und es reifte allmählich der Wunsch, mit dem hervorragenden Saaser Wasser aus eigener Quelle ein eigenes Bier zu brauen.

Wie der Zufall manchmal so spielt, traf er einen Techniker für Getränkeanlagen aus Sins im Kanton Aargau, der ähnliches vorhatte, jedoch nicht über das nötige Wasser verfügte.

Die beiden waren sich bald einig, zusammen ein Saaser- und Sinser (Mundart SeÏser)-Bier zu brauen mit Wasser aus dem Saastal. Sie liessen das Wasser labortechnisch auf Lebensmitteltauglich prüfen und beschafften sich dann eine Kleinbrauanlage in Ungarn. Ebenso mussten Lager- und Transporttanks gekauft werden, denn gebraut wird in Sins.

 

Nach einer Experimentphase des Kollegen der Braumeister, waren Sie zufrieden und seit 2008 wird nun gebraut und zwar sechs Sorten: Saas Festbier, Saas Spezial, Saas Urtrüb, Saas Sarazener (Dunkelbier) Saas Maisbier und Saas Weizen. Alle Biersorten werden streng nach Deutschem Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Sie enthalten also keinerlei Zusatz- oder Hilfsstoffe und wird 6 Wochen gelagert.

 

Der Stolz des Betriebes ist die Rezeptur, die natürlich streng geheim gehalten wird. Seit der Produktionsaufnahme wurden bereits rund 200.000 Liter Wasser verbraut. Das Bier wird nach dem Transport bei einer konstanten Temperatur von 0°C gelagert und gelangt dann in Containern als Schankbier zu den Gastronomiebetrieben. Hans-Jörg Venetz übernimmt dabei auch die Wartung der Schankanlagen, damit die Qualität des Bieres nicht durch Fremdeinwirkung beeinträchtigt wird.

 

Am Anfang konnte man es nur zusätzlich in speziellen Bierkrügen mit Bügelverschluss erhalten. Nun aber ist es auch in 3/10 und 5/10 Flaschen erhältlich, was aber zurzeit noch mit einer handbetriebenen Abfüllanlage gemacht wird.